| AUSSTELLUNG "A STAR IS BORN" |
It's only Rock'n'Roll - and we love it. Fotos kreieren Images und machen Musiker erst zu Stars. Fotografien von Annie Leibovitz, Richard Avedon oder Anton Corbijn zeigen im Museum Folkwang Bilder von Hendrix, Bowie & Co. Und: Jetzt gibt es ein begleitendes Filmprogramm. ![]() Wenn Fotografen die ganz großen Stars porträtieren, sie monatelang begleiten, geht es um private Bilder von öffentlichen Personen, Einblicke in sonst verborgene Lebenswelten, Blicke hinter die Kulissen. Diese Fotos bilden das zumeist wilde Leben von Sex, Drugs und Rock'n'Roll ab und leisten damit den entscheidenden Beitrag zur Mythenbildung des Stars. Für die Fotoausstellung "A Star is Born. Fotografie und Rock seit Elvis Presley" hat Ute Eskildsen, Leiterin der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang, Werke von Fotografen zusammengetragen, die kaum weniger bekannt sind als die Stars, die sie fotografiert haben. Annie Leibovitz, die seit den frühen 1970er Jahren Rockstars fotografiert, ist beispielsweise durch ihre Konzertserie der 1975er Rolling Stones-Tour berühmt geworden – und drogensüchtig – und fotografierte John Lennon und Yoko Ono wenige Tage vor dem Attentat. Auch Anton Corbijn wurde mit Starporträts berühmt. Neben Plattencovern für U2, Depeche Mode, für beide Bands ist er Art Director, Metallica oder Herbert Grönemeyer, dreht er Musikvideos und legte mit "Control" eine beeindruckende Filmbiografie des Joy Division-Frontmanns Ian Curtis vor. "Die Ausstellung wird erstmals die Rolle der Fotografie bei der Etablierung des musikalischen Starkults erschließen", betont Hartwig Fischer, Direktor des Museum Folkwang. "A Star is born" zeigt insgesamt rund 350 Exponate, Fotografien über die Kultstars Elvis Presley, Little Richard, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Frank Zappa, David Bowie oder Bands wie die Rolling Stones und die Beatles bis hin zu den zeitgenössischen Red Hot Chili Peppers, The White Stripes oder Coldplay. Neben den Fotografien werden Plattencover, Zeitschriften und Autogrammkarten aus 60 Jahren Rock- und Popgeschichte das Brimborium rund um diese Künstler untermauern. Zur Ausstellung eröffnet das Rockbüro Image ist alles? Rock- und Popmusik interessierte Jugendliche – insbesondere Jugendbands, ihre Fans und Berater – die an kreativen Gestaltungsprozessen im Bereich Fotografie, Video, Grafik und Kommunikation interessiert sind, finden im Rockbüro einen zentralen Treffpunkt. Auf einer Probebühne gibt es wöchentlich Tea Time Gigs mit Essener Schülerbands, DJ-Sets und Expertengespräche. Zudem ist es Austragungsort von Workshops zu verschiedenen Themen rund um Fotografie und Rock’n’Roll. Das Rockbüro bezieht einen Container am Museum, in den es verschiedene Akteure einlädt. Dieser stellt zusammen mit der Probebühne eine Verbindung zur Ausstellung "A Star Is Born. Fotografie und Rock seit Elvis" her. Highlights der (Rock-)Musikfilmgeschichte Zur Ausstellung findet in Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern ein umfangreiches Kinoprogramm im Filmstudio Glückauf, im Eulenspiegel und im Museum Folkwang statt. Im Juli wurden bereits Highlights der (Rock-)Musikfilmgeschichte beispielsweise "Prince. Sign of Times", "Talking Heads. Stop Making Sense" oder "Elvis. That's the Way It Is" gezeigt. Metallica. Some Kind of Monster, 2003 21. August, 23 Uhr, Eulenspiegel 24. August, 17.30 Uhr, Filmstudio Glückauf Tom Waits. Big Time, 1988 4. September, 23 Uhr, Eulenspiegel 7. September, 18 Uhr, Filmstudio Glückauf The Band. The Last Waltz, 1978 18. September, 23 Uhr, Eulenspiegel 21. September, 18 Uhr, Filmstudio Glückauf Donn Alan Pennebaker. Monterey Pop, 1968 2. September, 19 Uhr, Museum Folkwang Julien Temple. The Great Rock'n'Roll Swindle, 1979 7. Oktober, 19 Uhr, Museum Folkwang Robert Frank. Cocksucker Blues, 1972 9. Oktober, 19 Uhr, Museum Folkwang A Star is Born. Fotografie und Rock seit Elvis Presley2.7.–10.10.2010 Öffnungszeiten:
Rockbüro:Intro – "Halleluja das ist der Sommer …" (Peter Licht) |




