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KEINE PANIK AUF EWALD

Udo Lindenberg besuchte Herten.

Herten zählt zu denjenigen Revierstädten, die beinahe nachrichtenlos vor sich hinschlummern. Und dann passiert fast unverhofft ein Ereignis, das einem nur ein blankes "Hä?" ins Gehirn treibt. So wie bei diesem am 8. Februar 2011.
 
Genehmigte sich mit seinen Freunden aus dem Ruhrgebiet eine Flasche Fiege Pils: Udo Lindenberg auf der Halde Hoheward in Herten. Foto: Stadt Herten.Zunächst war es nur ein Gerücht, das bei der Stadtspitze und der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien AG die Runde machte. Udo Lindenberg wolle Ewald und den Landschaftspark Hoheward einmal besuchen, da er schon viel Interessantes von diesem Stück Ruhrgebiet gehört hatte.
 
Am Dienstag, 8. Februar 2011, war es dann tatsächlich so weit: Als Udo Lindenberg auf dem Areal der Zeche Ewald vorfuhr, trauten zufällig vorbeilaufende Spaziergänger ihren Augen kaum - und auch bei den Vertretern von RAG MI und Verwaltung war die Freude groß: "Es ist schon sehr aufregend, einen internationalen Star wie Udo Lindenberg empfangen zu dürfen", so Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, Stadtbaurat Volker Lindner und Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der RAG-Geschäftsführung.

Der Besuch wurde zunächst geheim gehalten – Lindenberg hatte Bekannte im Ruhrgebiet besucht, um sich zwischen seinen zahlreichen Promo-Terminen eine kurze, private Verschnaufpause zu gönnen. Angereist war er mit einem kleinen Tross an Vertrauten, die ihn auch auf Ewald begleiteten.
 
"Echt geiles Gelände!" befand der Rocker nach seinem Rundgang, auf dem er nicht nur sämtliche Bestandsgebäude inspiziert, sondern auch begeistert in den Kostümen und Requisiten des RevuePalasts gestöbert hatte. Lindenbergs Fazit: "Was meint ihr, Jungs? Wir kommen doch nochmal wieder, oder?" Darauf ein leckeres Fiege Pils.
 

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