| CAFÉ KONKRET |
Immer unaufgeregt gemütlich.Studenten, Geschäftsleute, Shopping-Fans, Musiker, Blogger haben im Café Konkret eine Heimat gefunden und bevölkern einen der großen Platzhirschen im Bochumer Bermudadreieck. Immer voll: Der Raucherbereich im vorderen Teil. Zum Glück hat das Konkret zwei Eingänge. So war es ein Leichtes die beiden Bereiche des Cafés kurzerhand zu teilen. Vorne an der großen Glasfront mit Blick auf die Kortumstraße darf nun geraucht werden, im hinteren Teil bleibt die Luft dank der eingebauten Glastür qualmfrei und frisch. Aber egal wo man im Konkret Platz nimmt, es ist gemütlich wie eh und je. Dafür sorgen warme Wandfarben, kleine Marmortische, die üblichen Bistrostühle und der dezente Chil Out-Sound, der abends bisweilen ins Alternative-Fach wechselt. Den Tag über wechselt das Publikum von den üblichen Szene-Verdächtigen am Morgen, die hier beinahe täglich ihr Frühstück zelebrieren, über die Studentengrüppchen am Nachmittag bis zu den langjährigen Dreiecksgängern, die vom Remmidemmi in den so genannten Szenekneipen Abstand halten. Es gibt keinen Zweifel, dass es im Café Konkret einen der besten Milchkaffees der Stadt gibt und ein sehr gutes und umfangreiches Frühstücksangebot bis weit in den Nachmittag. Neben den fest definierten Angeboten wie das Kleine süße Frühstück oder das Frühstück für zwei kann man sein Frühstück beliebig um z. B. Joghurt mit frischem Obst erweitern. Übrigens: Zum Frühstück ist das Rührei mit Tomaten und Zwiebeln der Hit. Ab mittags versorgen leckere Baguettes, Salate, Aufläufe die Gäste, nachmittags gibt es außerdem Cookies und Kuchen. Wenn am Abend dann die Beleuchtung gedimmt wird, verwandelt sich das Konkret in eine gemütliche Kneipe. Partystimmung sucht man hier aber vergeblich. Das Publikum ab 25 schätzt das Konkret wegen der gediegenen, unaufgeregten Atmosphäre, bei der das Bier bestens schmeckt. Hier sitzt man in der ersten Reihe Bei schönem Wetter zählt das Konkret zu den hochfrequentierten Läden in der Bochumer Innenstadt. Die studentischen Bedienungen rotieren hier gekonnt die riesigen Tabletts für die Frühstücksorgien unter freiem Himmel, spätestens ab mittags sitzen die üblichen Verdächtigen an ihrem Stammplatz vor dem geöffneten Raucherbereich und genießen bei der Zeitungslektüre ihren Espresso und die vorüber flanierenden Damen – gelästert wird übrigens nur gegenüber im Extrablatt. Unter den großen Sonnenschirmen treffen sich Studenten wie junge Eltern und Städtebummler älteren Semesters. Und es ist immer wieder schön. Auch im inzwischen schon nicht mehr neu gestalteten Bermudadreieck, denn hier kämpft man modern bepflanzten Blumenkübeln gegen den noch immer vorhandenen Kahlschlag des Grüns. Und auch der berühmte Engelbert fehlt, ist er aber wenigstens noch in Form des Schriftzugs an der U-Bahn-Station anwesend. Ach ja, die U-Bahn: Es hat, wenn auch vor Jahrzehnten, Zeiten gegeben, da war es im Bochumer Sommer so heiß in der Stadt, dass man sich beim nachmittäglichen Bier gerne einmal über das Geländer der U-Bahn-Treppe gehängt hat um sich das kühle Lüftchen der ein- und ausfahrenden Züge um die Nase wehen zu lassen. Einziges Manko im Konkret: Die Toiletten bedürfen dringend einer Renovierung. Café KonkretKortumstr. 19-2144787 Bochum Tel: 0234 67070 Öffnungszeiten: So-Do 9:30-23 Uhr, Fr+Sa 9:30-24 Uhr
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Zum Glück hat das Konkret zwei Eingänge. So war es ein Leichtes die beiden Bereiche des Cafés kurzerhand zu teilen. Vorne an der großen Glasfront mit Blick auf die Kortumstraße darf nun geraucht werden, im hinteren Teil bleibt die Luft dank der eingebauten Glastür qualmfrei und frisch. Aber egal wo man im Konkret Platz nimmt, es ist gemütlich wie eh und je.
Bei schönem Wetter zählt das Konkret zu den hochfrequentierten Läden in der Bochumer Innenstadt. Die studentischen Bedienungen rotieren hier gekonnt die riesigen Tabletts für die Frühstücksorgien unter freiem Himmel, spätestens ab mittags sitzen die üblichen Verdächtigen an ihrem Stammplatz vor dem geöffneten Raucherbereich und genießen bei der Zeitungslektüre ihren Espresso und die vorüber flanierenden Damen – gelästert wird übrigens nur gegenüber im Extrablatt. Unter den großen Sonnenschirmen treffen sich Studenten wie junge Eltern und Städtebummler älteren Semesters. Und es ist immer wieder schön. Auch im inzwischen schon nicht mehr neu gestalteten Bermudadreieck, denn hier kämpft man modern bepflanzten Blumenkübeln gegen den noch immer vorhandenen Kahlschlag des Grüns. Und auch der berühmte Engelbert fehlt, ist er aber wenigstens noch in Form des Schriftzugs an der U-Bahn-Station anwesend. Ach ja, die U-Bahn: Es hat, wenn auch vor Jahrzehnten, Zeiten gegeben, da war es im Bochumer Sommer so heiß in der Stadt, dass man sich beim nachmittäglichen Bier gerne einmal über das Geländer der U-Bahn-Treppe gehängt hat um sich das kühle Lüftchen der ein- und ausfahrenden Züge um die Nase wehen zu lassen.