| FREIBEUTER IN BOCHUM |
Laute Musik, harte Drinks im Bermudadreieck. Hier pflegt man die Kneipenkultur auf ganz besondere Art und Weise. Die Kellnerinnen sind über und über tätowiert, die Musik ist nie weichgespült und das Astra-Motto "Pille meets Pulle" nur eine der vielen Facetten des Rockhafens. Die Mädchen gehen gerne in den Freibeuter. Wegen der tollen Jungs. Die Jungs gehen gerne in den Freibeuter. Wegen des leckeren Biers und wegen Fußball. Die Mädchen mögen Fußball auch und wenn die Jungs Fußball gucken, oder bei Lesungen Geschichten über Fußball hören, kann man sich entweder bei einem riesigen Cocktail wie der "Moorleiche" oder einem schnellen harten Shot wie dem Mexikaner locker machen. Und vielleicht geht dann was.Doch Halt: Der Freibeuter ist alles, nur kein Baggerschuppen. Und erst recht keine Szenekneipe. Im Freibeuter treffen einfach nur viele verschiedene Typen aufeinander – nur der Mainstream hat keinen Zutritt. Und, wie es ausdrücklich auf der Tafel vor der Tür steht, Junggesellenabschiede sind hier nicht willkommen. Dagegen sehr beliebt sind die Abende, wenn der Poetry Slam rasante Sprechkultur hervor zaubert, Ben Redelings "Scudetto" Revierliteraten mit Hang zum runden Leder eine Bühne bietet oder schlicht und ergreifend der Vfl gewonnen hat. Stilecht, wie in einer Hafenbar eben, steht man hier lässig am großen Tresen, hält noch viel lässiger seine Flasche Astra in der Hand und wippt wie nebenbei mit dem Fuß zu alternativen Sounds von Alternative bis Punk und Ska. Im hinteren Teil des Freibeuters ist es ein wenig schummeriger, an eine Kaschemme in Hafennähe mag man dennoch nicht denken. Im vorderen Bereich ist die Kneipe fast eine Lounge und man kann mit seinen Freunden gemütlich unter den originellen Wandaquarien fletzen. Im Sommer wird die große Fensterfront geöffnet und man sitzt draußen zwischen Mandragora und dem restlichen Kneipenwirrwarr im stets belagerten Bermudadreieck. Auch hier hebt sich der Freibeuter vom übrigen Angebot in der Bochumer Innenstadt ab. Die Tische sind rund, der gemütliche Kreis unter Freunden bedeutet mehr als sehen und gesehen werden. In den Freibeuter geht man nicht bloß, weil man irgendwo draußen sitzen und ein Bier trinken möchte. In den Freibeuter gehen die Mädchen wegen der tollen Jungs, die gerade mit ihrer Band von einem Auftritt kommen oder sich hier vom Uniabschluss erholen. Und die Jungs gehen in den Freibeuter wegen des Biers, der guten Musik, dem Fußballsachverstand und den Mädchen, die ihnen nämlich gar nicht so unwichtig sind, wie es manchmal scheint. Auf der Karte: Astra-Bier, gezapftes Fiege, zahlreiche Rumsorten, Pepsi Cola, Kiba, Kokosnuss mit Schuss, Wodka Maracuja, Wodka mit Ahoi-Brause, Mexikaner …
FreibeuterKortumstr. 2-4 |



Die Mädchen gehen gerne in den Freibeuter. Wegen der tollen Jungs. Die Jungs gehen gerne in den Freibeuter. Wegen des leckeren Biers und wegen Fußball. Die Mädchen mögen Fußball auch und wenn die Jungs Fußball gucken, oder bei Lesungen Geschichten über Fußball hören, kann man sich entweder bei einem riesigen Cocktail wie der "Moorleiche" oder einem schnellen harten Shot wie dem Mexikaner locker machen. Und vielleicht geht dann was.