| BODYFLYING IN BOTTROP |
Abheben und doch am Boden bleiben.Das ermöglicht Jochen Schweizer, der schon die Pro7-Top Models ein Hochhaus hat hinunter laufen lassen, in Europas modernstem Bodyflying Simulator. Doch vor dem ersten Flug gilt es, den eigenen Körper unter Kontrolle zu bekommen. Eigentlich wirkt es in der Indoor Skydiving-Anlage direkt bei der Skihalle Bottrop so gar nicht technisch. Man denkt eher an einen Wellness-Tempel, in den man verspannt und gestresst hinein geht und den man durch und durch entspannt nach einigen Stunden wieder verlässt. Auch das Bodyflying beginnt entspannt in durchgestylter Atmosphäre mit viel Holz und im bequemen Sessel. Als Mensch mit einer gehörigen Portion Flugangst, zumindest was Flugzeuge & Co. betrifft, freut man sich schon sehr auf die Möglichkeit, den freien Fall zu erleben, zumal er hier länger sein soll als bei einem echten Fallschirmsprung. Und der Flug in einer Propellermaschine bleibt einem zum Glück erspart. Dann aber kommt Chris, der Bodyflying-Instructor und es ist Schluss mit lustig. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", grinst der durchtrainierte Hüne. "Dann wollen wir mal sehen, wie es mit deiner Körperspannung aussieht!" Prompt liegt man auf einem viel zu kurzen Tisch, Arme und Beine hängen über die Kanten und Chris gibt Kommandos, die einen mächtig ins Schwitzen bringen. Aber man kann sich schon gut vorstellen, wozu die Plackerei vor dem Flug gut ist. "Hast du schon mal bei Windstärke 10 auf einem Berg gestanden? Gleich im Windkanal bekommst du es mit einem Luftstrom von bis zu 270 Stundenkilometern zu tun. Da muss man ganz schön gegenhalten können." Okay, es gilt also die Pobacken so fest es nur geht anzuspannen, den Bauch einzuziehen, ebenso die Arme und Beine unter Kontrolle zu bekommen. "Ansonsten kannst du dich im Simulator nicht eine Sekunde halten!"Da aber genau das das Ziel ist und wenn man die Anweisungen des Trainers brav befolgt, geht es bald los. Mit schon leicht müden Armen und Beinen wird man in die echt coole Flug-Ausrüstung gesteckt und findet sich selbst äußerst aerodynamisch – zumindest wenn man permanent den Bauch einzieht. Nach einer knappen Stunde hat man sich außerdem ganz schön an Chris gewöhnt und irgendwie ist es beruhigend, dass er mit in den gläsernen Bodyflying Simulator kommt. Dagegen ist es nun mehr als ärgerlich, dass man ein paar Freunde mitgebracht hat, die nun grinsend auf der anderen, sicheren Seite des dicken Glases stehen und auf die Dinge warten, die da gleich kommen werden. Dann soll man sich ganz lang gestreckt hinstellen. Die Turbinen, oder was auch immer hier den Luftstrom erzeugt, angeworfen, lässt sich unter Hilfestellung von Chris nach vorn fallen und … fliegt. Angestrengt versucht man, das eben auf dem Tisch geübte durchzuhalten. Beim kleinsten Anflug von Kontrollverlust, flattert der gesamte Körper und man schmiert in eine nicht ausmachende Richtung ab. Aber Chris ist da und unterstützt den ungeübten Körper an den hin und wieder instabilen Stellen. Man fliegt mal höher, dann wieder näher am Boden, etwas, das eine leichte Rechtskurve sein könnte und dann anders herum. Nach schon einer Minuten ist die erste Runde vorbei und es ist gar nicht so einfach, die Bodenhaftung wieder zu erlangen. Ein wenig benommen taumelt man aus dem Simulator, die draußen stehenden Zuschauer applaudieren. Na dann hat das wohl nicht ganz so ungelenk ausgesehen, wie man es selbst vermutet hätte. Chris gönnt einem eine kurze Pause und läutet dann die zweite Runde ein. Und siehe da: Beim zweiten Flug klappt es schon besser und: man ist süchtig! "Das ist immer so", erzählt Chris zum Abschluss. "Wer einmal hier war, kommt regelmäßig wieder oder meldet sich gleich zum Tandemsprung aus 4.000 Metern Höhe an." Doch das ist in Anbetracht des Bodyflying Simulators in Bottrop gar nicht mehr nötig. Also: Eigentlich ist fliegen kinderleicht. Man muss nur ein wenig körperliche Fitness mitbringen und den Mut, sich fallen zu lassen. Das Indoor Skydiving-Erlebnis gibt es schon ab 49,- Euro (auch für Kinder). Der Bodyflying Kurs XXL dauert einen halben Tag und kostet 395,- Euro. Buchen kann man dieses einmalige Erlebnis für sich oder als Geschenk direkt auf www.jochen-schweizer.de. |




Eigentlich wirkt es in der Indoor Skydiving-Anlage direkt bei der Skihalle Bottrop so gar nicht technisch. Man denkt eher an einen Wellness-Tempel, in den man verspannt und gestresst hinein geht und den man durch und durch entspannt nach einigen Stunden wieder verlässt. Auch das Bodyflying beginnt entspannt in durchgestylter Atmosphäre mit viel Holz und im bequemen Sessel. Als Mensch mit einer gehörigen Portion Flugangst, zumindest was Flugzeuge & Co. betrifft, freut man sich schon sehr auf die Möglichkeit, den freien Fall zu erleben, zumal er hier länger sein soll als bei einem echten Fallschirmsprung. Und der Flug in einer Propellermaschine bleibt einem zum Glück erspart. Dann aber kommt Chris, der Bodyflying-Instructor und es ist Schluss mit lustig. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", grinst der durchtrainierte Hüne. "Dann wollen wir mal sehen, wie es mit deiner Körperspannung aussieht!" Prompt liegt man auf einem viel zu kurzen Tisch, Arme und Beine hängen über die Kanten und Chris gibt Kommandos, die einen mächtig ins Schwitzen bringen. Aber man kann sich schon gut vorstellen, wozu die Plackerei vor dem Flug gut ist. "Hast du schon mal bei Windstärke 10 auf einem Berg gestanden? Gleich im Windkanal bekommst du es mit einem Luftstrom von bis zu 270 Stundenkilometern zu tun. Da muss man ganz schön gegenhalten können." Okay, es gilt also die Pobacken so fest es nur geht anzuspannen, den Bauch einzuziehen, ebenso die Arme und Beine unter Kontrolle zu bekommen. "Ansonsten kannst du dich im Simulator nicht eine Sekunde halten!"