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HENNESEE IM SAUERLAND

Überall den Blick aufs Wasser.

Raus aus dem Revier: Die Hennetalsperre bei Meschede bietet Stadtflüchtlingen Erholung pur. Baden, tauchen, wandern, Boot fahren sind nur ein kleiner Teil des Ausflugsprogramms. Hier kann man das Innere des Staudamms besichtigen.
 
In den letzten Jahren hat sich die Größe des Sees erheblich erweitert. Sein Fassungsvermögen beträgt nun 38 Millionen cbm Wasser. Foto: Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.Mit Kind und Kegel – Badesachen nicht vergessen: Eine gute Autostunde vom Ruhrgebiet entfernt ist man mitten im Urlaub für einen Tag. Allein die Anfahrt zum Hennesee über die B55 von Meschede aus lohnt den Weg: Entlang der gesamten Strecke von Berghausen bis Mielinghausen hat man einen wunderbaren Blick auf den See. Der Hennesee ist zum einen "Wasservorratsbehälter für das Ruhrgebiet und zum anderen Kraftquelle für Erholungssuchende", wie es in den Tourismusbroschüren heißt. Hier wird also das Wasser der Ruhr gestaut und Wasserkraft erzeugt. Für Technikfans ist ein Besuch des in den 1950er Jahren erbauten Staudamms ein absolutes Muss: Im Inneren des Staudamms werden die Mechanismen der einzelnen Maschinen, Pumpen und Turbinen erläutert. Mit steigenden Temperaturen lockt der Stausee aber eher aufs und vor allem ins Wasser: In der Berghauser Bucht im Norden und gleich gegenüber des Staudamms, in der Mielinghauser Bucht im Süden des Sees und an der Badestelle des Knaus Campingpark am Vorstaubecken finden sich drei tolle, vom DLRG überwachte Badestellen, die auch bei schönem Wetter selten überfüllt sind. In der Berghauser Bucht, zwischen Strandbad und Segelclub, liegt das Tauchgebiet des Hennesees (Anmeldung unter Tel. 0291 8991). Wer hier ins Wasser geht kann bei Vollstau des Sees Tauchtiefen von über 30 Metern erreichen. Dabei hat der Taucher in 8 bis 25 Metern Tiefe eine ungewöhnlich klare Sicht.

Wer sich lieber auf dem Wasser fortbewegt und dabei den wunderbaren Blick auf den See und die ihn umgebenden bewaldeten Hügel genießen möchte, ist bei einer Schifffahrt mit der MS Hennesee genau richtig. Los geht es von der Hauptanlegestelle am Hennedamm. Im Sommer gibt es neben den üblichen Seerundfahrten zahlreiche Themenfahrten wie die Fahrt bei Mondschein.Die MS Hennesee zeigt von April bis Oktober ungezählten Gästen die   Schönheit der Landschaft von der Seeseite aus. Foto: Oliver   Franke/Tourismus NRW e.V. Um den See von allen Seiten kennen zu lernen, empfiehlt es sich, das Schiff beizeiten zu verlassen und auf dem Wanderweg rund um den Hennesee die tolle Umgebung des Hochsauerlands zu erkunden. Insgesamt bietet die Ostseite des Hennesees alles, was der aktive Ausflügler sucht: hier kann man ausgiebige Spaziergänge machen, Rad fahren oder skaten. Lehrreich ist es auch: Der ca. 1,5 Kilometer lange Walderlebnispfad erläutert an 10 Stationen interessante Fragen zum Thema Wald. "Klanghölzer" und "Baumgitarren" laden zum Lauschen und Ausprobieren ein, ein Jagdstand gibt die Möglichkeit, die scheuen Waldbewohner wie den Specht zu beobachten.

Tourist-Informationen "Rund um den Hennesee"
Le-Puy-Straße 6-8
59872 Meschede
Tel.: 0291 9022443

Den Hennesee erreicht man über die A46 (Ausfahrt Nr. 70). Von dort führt der Weg über die B55 an der Abtei Königsmünster vorbei, über die Ruhr und durch den Ortskern von Meschede. Direkt am Staudamm befinden sich zwei große, gebührenpflichtige Parkplätze. Weitere Parkplätze befinden sich Richtung Olpe entlang der B55 und des Sees
 

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