| ZOOM ERLEBNISWELT |
Besucheransturm in Asien.Tierisch was los: Bei schönstem Winterwetter wurde Anfang März die dritte Erlebniswelt in Gelsenkirchen eröffnet. Mittendrin: Kind und Kegel. Das Gelände führt das Konzept der naturnahen Gestaltung fort. Aber: wo sind die Tiere? Strahlend blauer Himmel bei knackiger Kälte lockte am Eröffnungswochenende Zoofans aus dem ganze Lande nach Gelsenkirchen. Nach einem langen Marsch vom Parkplatz zum Eingang und dem Schlangestehen an den Ticketschaltern ging es direkt tierisch los: Eisbär, Affe und ein blaues Tier, vielleicht ein Blaubär, herzten und schmusten vor allem die kleinen Besuchern der ZOOM Erlebniswelt. Auf dem großen Kletterspielplatz mit den vielen Kletterseilen und Hängebrücken war es ebenso voll wie auch im Souvenirshop, wo ab sofort die neuen Plüschtiere aus der Erlebniswelt Asien die Verkaufsrenner sind. Wir lassen uns aber nicht vom Shoppingwahn anstecken und steuern geradewegs auf den asiatischen Teil des Ruhrgebiets zu: Das Namasté-Portal verströmt Asiafeeling. Dann öffnet sich die neue Anlage mit seinem See, den Stegen, Inseln und Aussichtstürmchen. Die am anderen Ende liegende Tropenhalle erinnert mit seinem gewölbten Glasdach beim ersten Anblick an die Arena Auf Schalke. Noch ist es zu kalt, um die Orang-Utans in ihrem Freigehege betrachten zu können, daher drängen sich alle Besucher um das Gehege des Kleinen Pandas. Dieser läuft zwischen den Baumstämmen und Steinen umher und klettert schließlich in sein Schutzhäuschen und versteckt sich. Im Tempel der Hulmane herrscht dagegen großer Trubel, vor allem auf der menschlichen Seite der Verglasung: Hier gibt es kaum ein Durchkommen, Affen und Menschen stehen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber und wieder einmal stellt sich die berühmte Frage, wer hier eigentlich von wem begafft wird. Die großen Tiere verlieren dann aber schnel das Interesse und ziehen sich in den hinteren Teil ihres kleinen Tempels zurück, wo eine Affenmama mit ihrem Nachwuchs kuschelt. Vorbei an den majestätischen Trampeltieren geht es dann in Richtung Tropenhalle. Diese ist in die Bereiche Drachenland, Restaurant Pangung und Tropenparadies geteilt. Im Drachenland beschlagen aufgrund der Tropenhitze und der hohen Luftfeuchtigkeit Brille und Kameraobjektiv. Das regt aber nur die Erwachsenen kurz auf, denn hier herrschen Spiel und Spaß für die kleinen Gäste. Über den Köpfen der staunenden Eltern schwebt eindrucksvoll das Drachengerüst. In luftiger Höhe klettern und toben die Kleinen durch die Drahtröhren von Plattform zu Plattform, bis sie schließlich im Maul des Drachen angekommen sind. Im Tropenparadies geht es dann ein wenig ruhiger zu. Allerdings: Die Orang-Utans haben sich wie auf Kommando vor einem der großen Glasfenster versammelt und bestaunen ihre zahlreichen Gäste. Dies wird ihnen dann schnell langweilig und die roten Riesen ziehen sich in die felsige Landschaft mit den vielen Hängematten und Seilen zurück. Der Chef der tierischen Truppe zeigt den großen und kleinen Besuchern dann noch, wie man richtig schaukelt: Minutenlang schwingt er seinen riesigen Körper mit dem langen Fell durch die Lüfte und hat sich sichtlich Spaß dabei – er lacht sich kaputt. Nach ein paar Minuten werden wir von der Besuchermasse wieder ins Freie geschoben, haben dabei aber die im Tropenparadies lebenden Vögel, Schildkröten, Schönhörnchen und Kurzkrallenotter verpasst. Draußen kann man aber wieder durchatmen. Über den wackeligen Canopy Walk geht es dann wieder in Richtung Namasté-Portal.Nach weniger als einer Stunde liegt Asien zwar immer noch im Ruhrgebiet, war die neueste der ZOOM Erlebniswelten aber auch ein kurzes Vergnügen. Bei so einem Eröffnungsandrang bleibt es nicht aus, dass das tierische Vergnügen zu kurz kommt. Dennoch sind wir etwas enttäuscht, denn in Asien im Ruhrgebiet leben lediglich 8 Tierarten. Im Vergleich zu den Erlebniswelten Afrika mit 42 und Alaska mit 17 Arten, möchte man Asien zunächst als Mogelpackung bezeichnen. Dennoch: Wir werden einmal im Sommer und dann in der Woche wiederkommen. Denn allein die Gruppe der Orang-Utans ist es Wert sie einmal auf ihrem Außengehege kennen zu lernen. Nachwuchs in Afrika Nach 15 Monaten Tragzeit war es am 10. März endlich so weit: Das mit Spannung erwartete Giraffenbaby kam in der Erlebniswelt Afrika zur Welt. Waren morgens um 7 Uhr erst nur die Vorderläufe zu sehen, dauert es noch gut vier Stunden bis das Köpfchen zu erkennen war. Dann ging es ganz schnell: um kurz vor zwölf plumpste der rund 70 Kilogramm schwere Nachwuchs aus nahezu zwei Metern Höhe auf den weichen Strohboden. Die Geburt fand unter den Augen der Öffentlichkeit statt und auch die ersten vorsichtigen Steh- und Gehversuche konnten die anwesenden Zoobesucher live miterleben. Bereits zwei Stunden nach der Geburt erkundete das kleine Giraffen-Familienmitglied neugierig das großzügige Giraffenhaus. Noch ist das Geschlecht des Kleinen nicht bekannt. Die achtjährige Mutter Mary hat ihr erstes Jungtier gut versorgt und ist ganz die stolze Mama. Papa Kito dagegen schaute vom Nachbarstall zu und war mehr an den Leckerbissen zur Stärkung für Mary interessiert. Bilder aus der ZOOM Erlebniswelt gibt es in unserer Fotogalerie ...
ZOOM Erlebniswelt GelsenkirchenBleckstr. 64
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Strahlend blauer Himmel bei knackiger Kälte lockte am Eröffnungswochenende Zoofans aus dem ganze Lande nach Gelsenkirchen. Nach einem langen Marsch vom Parkplatz zum Eingang und dem Schlangestehen an den Ticketschaltern ging es direkt tierisch los: Eisbär, Affe und ein blaues Tier, vielleicht ein Blaubär, herzten und schmusten vor allem die kleinen Besuchern der ZOOM Erlebniswelt. Auf dem großen Kletterspielplatz mit den vielen Kletterseilen und Hängebrücken war es ebenso voll wie auch im Souvenirshop, wo ab sofort die neuen Plüschtiere aus der Erlebniswelt Asien die Verkaufsrenner sind. Wir lassen uns aber nicht vom Shoppingwahn anstecken und steuern geradewegs auf den asiatischen Teil des Ruhrgebiets zu: Das Namasté-Portal verströmt Asiafeeling. Dann öffnet sich die neue Anlage mit seinem See, den Stegen, Inseln und Aussichtstürmchen. Die am anderen Ende liegende Tropenhalle erinnert mit seinem gewölbten Glasdach beim ersten Anblick an die Arena Auf Schalke.
Vorbei an den majestätischen Trampeltieren geht es dann in Richtung Tropenhalle. Diese ist in die Bereiche Drachenland, Restaurant Pangung und Tropenparadies geteilt. Im Drachenland beschlagen aufgrund der Tropenhitze und der hohen Luftfeuchtigkeit Brille und Kameraobjektiv. Das regt aber nur die Erwachsenen kurz auf, denn hier herrschen Spiel und Spaß für die kleinen Gäste. Über den Köpfen der staunenden Eltern schwebt eindrucksvoll das Drachengerüst. In luftiger Höhe klettern und toben die Kleinen durch die Drahtröhren von Plattform zu Plattform, bis sie schließlich im Maul des Drachen angekommen sind. Im Tropenparadies geht es dann ein wenig ruhiger zu. Allerdings: Die Orang-Utans haben sich wie auf Kommando vor einem der großen Glasfenster versammelt und bestaunen ihre zahlreichen Gäste. Dies wird ihnen dann schnell langweilig und die roten Riesen ziehen sich in die felsige Landschaft mit den vielen Hängematten und Seilen zurück. Der Chef der tierischen Truppe zeigt den großen und kleinen Besuchern dann noch, wie man richtig schaukelt: Minutenlang schwingt er seinen riesigen Körper mit dem langen Fell durch die Lüfte und hat sich sichtlich Spaß dabei – er lacht sich kaputt. Nach ein paar Minuten werden wir von der Besuchermasse wieder ins Freie geschoben, haben dabei aber die im Tropenparadies lebenden Vögel, Schildkröten, Schönhörnchen und Kurzkrallenotter verpasst. Draußen kann man aber wieder durchatmen. Über den wackeligen Canopy Walk geht es dann wieder in Richtung Namasté-Portal.
Ruhrgebiet leben lediglich 8 Tierarten. Im Vergleich zu den Erlebniswelten Afrika mit 42 und Alaska mit 17 Arten, möchte man Asien zunächst als Mogelpackung bezeichnen. Dennoch: Wir werden einmal im Sommer und dann in der Woche wiederkommen. Denn allein die Gruppe der Orang-Utans ist es Wert sie einmal auf ihrem Außengehege kennen zu lernen.